Beiträge getaggt mit Stephen King
Buchkritik: Die Arena – Under the Dome (Stephen King)
25. Jul

Stephen King - Under the Dome
Drei fiktive amerikanische Kleinstädte in Neuengland, entsprungen der schier unermesslichen Phantasie des Stephen King und Schauplatz in einem oder mehreren Romanen des Großmeisters des Schreckens.
Und nun: Chester´s Mill.
Urplötzlich stülpt sich eine unsichtbare Kuppel über die Stadt und verändert das Leben der Einwohner schlagartig. Woher kommt diese seltsame Barriere und welcher Zweck wird durch sie verfolgt? Handelt es sich um ein perfides militärisches Experiment, bei dem die ahnungslosen Einwohner zu menschlichen Versuchskaninchen degradiert werden oder liegt hier gar ein nie dagewesener Fall von Massenhypnose vor (und falls ja – wer ist der Urheber?)?
Nach einer unrühmlichen Parkplatzprügelei hat der Aushilfskoch und hochdekorierte Irakveteran Dale „Barbie“ Barbara die Nase gestrichen voll von diesem miefigen Provinznest, doch bevor er seine Abwanderungspläne in die Realität umsetzen kann, macht ihm die unheimliche Kuppel einen Strich durch die Rechnung. Schnell wird Barbie zur Kontaktperson für die Menschen außerhalb der Kuppel, vor allem für Colonel Cox, seinen ehemaligen Mitstreiter im Irak, der als Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte mit allen Befugnissen ausgestattet ist, die Kuppel zu zerstören. Als aber das Militär auf die Idee verfällt, einen Marschflugkörper auf die Barriere abzufeuern, kommen nicht nur Barbie Bedenken.
Die Interessen der Stadt werden durch den Stadtverordneten Andy Sanders gewahrt, dem seine beiden Vertreter „Big Jim“ Rennie, hauptberuflich seines Zeichens schmierigster Gebrauchtwagenverkäufer von ganz Neuengland, und Andrea Grinnell, tablettensüchtige dritte Stadtverordnete, mehr oder wenig tatkräftig zur Seite stehen. Ohnehin ist es Jim Rennie, der im Hintergrund seine Fäden zieht und als mächtigster Mann von Chester´s Mill gelten muss, wobei er keinerlei Skrupel hat, seine unredlichen Interessen auch mithilfe von unlauteren Mitteln durchzusetzen. Da kommt ihm der tumbe Andy Sanders als Prellbock gerade recht, denn wenn es mal hart auf hart kommt, ist „Big Jim“ ja offiziell nur der Vertreter des ersten Abgeordneten.
Und so lenkt Rennie zunächst eher im Hintergrund die Geschicke der kleinen Stadt. Als dann aber das Erscheinen der Kuppel alles verändert und die verstörten und panischen Einwohner nach Sicherheit und Führung suchen, schwingt sich der Kleinstadtgangster plötzlich zum Diktator auf.
King´s Roman lebt zum einen von den zahlreich auftretenden schillernden Figuren, sei es z. B. Junior, der psychotische (und an einem zunächst nicht diagnostizierten Gehirntumor leidende) Sohn von Big Jim oder Chef Bushey, der im Sendezentrum des geistlichen Musiksenders sehr zweifelhaften Geschäften nachgeht. Zum anderen hat der „King of Horror“ das Kunststück geschafft, einen fast 1300seitigen Roman zu schreiben, der tatsächlich ohne Längen auskommt. Sobald der Leser die „Arena“ betreten hat, bleibt ihm keine andere Wahl als wie im Fieberwahn der rasanten Erzählung zu folgen.
Stephen King gilt gemeinhin als Horror-Schriftsteller, obwohl viele seiner Romane nicht wirklich diesem Genre zuzurechnen sind. Auch „Under the dome“, so der Originaltitel, enthält nur wenige wirkliche Horrorelemente. Es fliesst zwar einiges an Blut und so manche Szene dürfte allzu zart besaiteten Gemütern arg im Magen liegen, aber in erster Linie ist der Roman eine faszinierende Sezierung eines sozialen Netzwerkes sowie dessen Mutation in einer absoluten Extremsituation.
Der dunkle Turm – Howard statt J.J. Abrams
01. Mai
Nachdem J.J. Abrams aus termingründen die Rechte an diesem 7-bändigen Epos zurückgegeben hat, gibt es nun brandneue Informationen zu einer Verfilmung:
‘Dark Tower’ by Ron Howard, Brian Grazer and Akiva Goldsman (exclusive)
J.J. Abrams’ Bad Robot shingle, which has long sought to crack Stephen King’s “The Dark Tower” book series as a television series, no longer has the rights to one of the author’s biggest properties.
Bad Robot has returned the rights back to the best-selling author. Now Ron Howard, Brian Grazer and Akiva Goldsman are teaming up to tackle the fantasy Western.
The three are in discussions on a scenario that would see an adaptation begin as a movie, to be written by Goldsman and directed by Howard, that would lead to a TV series produced by Imagine’s small-screen division.
“Tower” is not set up, nor has any option deal been made, but insiders say Universal, home to Imagine, would be the studio that will release the movie.
That would be a contrast to the vision drawn up by Bad Robot, which had been eyeing their potential series as a reunion with “Lost” exec producers Damon Lindelof and Carlton Cuse. Because of the comprehensive nature of the project, the creators wanted to wait until “Lost” was over to give it their attention. When they realized they wouldn’t be able to do an adaptation justice, they gave the rights back to King.
King’s magnum opus, “Tower” encompasses not just a narrative about the Man in Black and Roland, the Gunslinger, that spans seven lengthy books (and one short story), but also the entire universe of King’s fiction. Characters from his other novels flit in and out of “Tower” in minor and major ways.
Envisioned when King was still in his teens as his own take on spaghetti Westerns and the world of Tolkien’s “Lord of the Rings,” “Tower” has also spawned a series of graphic novels from Marvel Comics, with the latest issue hitting shelves May 19. The property’s expansive nature and direct connection to King’s other works make it one of the biggest, ripest franchise possibilities in entertainment.
