Starchild
Dieser Benutzer hat keine Details eingegeben.
Webseite: http://media-opera.de
Beiträge von Starchild
Passender Kommentar zu “Das neue Ipad”
10. Mrz
Das neue iPad von Apple ist genau das Tablet, auf das ich gewartet habe. Zugegeben, die Nutzer-Szenarien eines Tablets sind zahlreich, unterschiedlich und mit meinem – das gebe ich gerne zu – ist in Cupertino wahrlich kein Geld zu verdienen.
Mein Leben ist Text. Lesen, schreiben, redigieren: beruflich und privat. Und mit Text ist auf dem iPad 2, der Version, die bis gestern noch aktuell war und auch weiterhin, 100 Euro billiger, im Angebot bleibt, ist nicht viel Staat zu machen. Das ist eine Erkenntnis, die sich Schritt für Schritt, schleichend geradezu, bei mir verfestigt hat. Denn auch wenn das Display als solches brillant ist, perfekte Betrachtungswinkel hat, lässt die Pixeldichte zu wünschen übrig. Diese zu wenigen Pixel haben mich bislang daran gehindert, meinen täglichen Gerätepark zu verkleinern. Bislang war es unmöglich, mich von meinem Kindle zu trennen. Lesen auf dem iPad bereitet mir Schmerzen und zwar nicht, weil es ein LCD-Display ist und eben kein augenfreundlicher E-Ink-Screen.
Schuld an diesem Dilemma war zuerst Apple selbst, dann auch andere Smartphone-Hersteller, die mit Retina-Display und ähnlichen HD-Varianten die Latte so hoch gehängt haben, dass ein Tablet schmerzlich baden geht. Baden gehen muss. Nicht, weil man das Lesen eine Buches oder Textes nicht möglich wäre, ich habe mich derart in diese HD-Displays verliebt, dass sich bei jedem Anschalten des iPad 2 ein mürrisches Geräusch aus meinem Mund quält: Natürlich geht der erste Blick ganz automatisch, Nerd-erprobt, in die Status-Zeile am oberen Bildschirm-Rand zur Uhrzeit, dem Batteriestand. Dort liegen die Pixel gut sichtbar am Silizium-Strand, jeder einzelne gut sichtbar.
Das wird jetzt anders, massiv anders, ein Quantensprung in die richtige Richtung geradezu. Und die Android-Konkurrenz schaut in die Röhre, wieder mal. Das ist, und das ist wichtig, meine ganz private Röhre, denn wie gesagt: Mein User-Verhalten ist speziell. Die Apps, die ich bislang für das Tablet von Apple gekauft habe, lassen sich an einer Hand abzählen. Und für die Spiele, an denen ich aus reiner Langeweile ab und zu scheitere, brauchen, wenn es nach mir geht, keine Retina-Auflösung. Folglich brauche ich auch keinen Quadcore-Prozessor von Firma XY, nur um vielleicht später zu merken, dass genau das Spiel, das ich vielleicht doch wirklich knacken will, mit genau diesem Prozessor nicht kompatibel ist. Auch Mega- oder Gigahertz-Werte interessieren mich nicht die Bohne, weil ich weiß, dass iOS so gut für die Hardware optimiert ist (und umgekehrt), dass die Kriege hinter dem Komma vollkommen irrelevant ist. Das ist skurril, zeigt aber auch, wie schnell die Zeit vergeht. War doch Apple genau die Firma, die zu PowerPC-Zeiten eben diesen Megahertz-Mythos erfunden hat, um vor der Intel-Konkurrenz nicht völlig das Gesicht zu verlieren und Adobe und Microsoft weiterhin an Mac OS zu binden. Dieser Mythos, dieser Kampf wird mittlerweile in der Android-Welt ausgefochten, das hat der MWC gerade wieder bewiesen. 1,2GHz vs. 1,4GHz, Snapdragon vs Tegra 3, Grafikbeschleuniger X vs Grafikbeschleuniger Y. Sollen sie doch. Wenn auf meinem Galaxy Nexus der Twitter-Client beim Scrollen stottert wie ein betrunkener Poker-Spieler, dann bedeutet das schlicht und einfach, dass Schnelligkeit nicht Optimierung bedeutet. Kann mir jemand iOS auf meinem Galaxy Nexus installieren?
Es gilt eine Tatsache zu akzeptieren. Apple hat es geschafft, in Sachen Hardware, Alleinstellunsgmerkmalen, Hinguckern, Verzahnung von Hard- und Software, der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Früher war das genau andersrum, eine erneute Umkehrung dieses Verhältnis ist nicht in Sicht. Die vertikale Integration, das rigide Regiment, zahlt sich aus. Langfristig. Und man sieht immer klarer, warum Steve Jobs, die Lizenzierung von Mac OS an Hardware-Hersteller als eine der ersten Amtshandlungen nach seiner Rückkehr nach Cupertino wieder eingestellt hat. Schindluder und Preisdruck bring ein OS nicht zwingend nach vorne. Wer daran glaubt, muss bei Microsoft in die Lehre gehen. Und weit mehr im Ärmel haben, als halbgare Hardware und ein Open-Source-OS.
Ich mag Android. Nein, anders: Ich unternehme in regelmäßigen Abständen neue Anbandel-Versuche. Das Galaxy Nexus ist die aktuelle Liebesgeschichte mit Hindernissen. Was auf Telefonen noch tolerierbar ist, wird auf Tablets schnell unangenehm. Es geht mir dabei nicht darum, das eine OS gegen das andere auszuspielen, aber Android ist noch immer nicht für Tablets gemacht, auch wenn die Displays mittlerweile mehr hermachten als beim iPad. Von der fehlenden Adaption bei Apps ganz zu schweigen. Die Beispiele könne noch so banal sein, die Fakten bleiben: Android-Entwickler haben immer noch nicht das Interesse an Tablet-Adaptionen, das die Plattform so dringend bräuchte. Und so lange ich auf der iOS-Tastatur doppelt so schnell bin wie in Ice Cream Sandwich – was mir übrigens auch iOS-Verächter und amtliche Android-Fans bestätigt haben – ist die Sache eh entschieden.
Dass das neue iPad einen noch schnelleren Prozessor hat ist toll. Dass die Grafikleistung noch besser geworden ist, ist prima und wird nicht nur Gamer freuen. LTE ist ein klasse Bonus, egal wann und zu welchem Preis dieser neue Standard in meiner Straße ankommt. Eine bessere Kamera? Wunderbar, obwohl es eigentlich heißen muss: Das dritte iPad hat erstmals auch eine Kamera, oder hat wirklich jemand jemals ernsthaft versucht, mit dem Schnappschuss des iPad 2 irgendetwas anzustellen?
Der eigentliche Schlüssel liegt im neuen Display. Wenn die kinderleichte Bedienung des iPads, das Manövrieren, jetzt noch besser aussieht, Spiele geradezu glänzen, Fotos, Filme und Serien (der BBC iPlayer, Apple verdient doch Geld an mir) noch kräftigere Farben haben, schneller starten, dann ist das genau der Wow-Effekt, der im Media-Markt Android einen empfindlichen Dämpfer verpassen wird. Wer mit Papa einkaufen geht, achtet doch nicht auf 100 Euro. Ein Tablet ist und bleibt ein Luxusprodukt. Noch.
Ja, iOS ist reglementiert, ja, Apps verschwinden aus dem Store, ja, Apple hat ein Problem damit, Konkurrenz zuzulassen. Nein, ich will mir auch nicht alles via iTunes anschauen und anhören, ja, es bringt mich zur Weißglut, dass die einzige Version des VLCs, die jemals auf einen Schnaps im App Store vorbeigeschaut hat, nicht die Files auf dem iPad abspielt, die ich der Software zumuten will. Erledigt. Dumm gelaufen. Ich kann damit umgehen. Irgendwie. Nein: Es ist kein Wunder, warum Apple Marktführer ist: Das iPad fühlt sich besser an und mit einem guten Gefühl verdient man Geld, nicht mit Nerds, die ein Tablet erst hacken und dann rooten.
Zurück zu mir und meinem speziellen Nutzerverhalten. Viel wichtiger ist, dass ich meinen Kindle hoffentlich verkaufen kann, mich von einem Gerät, einem Kabel trennen darf, ein Device weniger putzen, aufladen, bestücken muss. Und gleichzeitig all das nutzen kann, was ich bei Apple und iOS sowieso täglich nutze. Nur besser aufgelöst. Mit endlich ausreichend Pixeln. Übrigens, Apple: Bei iBooks kann ich leider dennoch und immer noch nicht einkaufen, ihr habt nicht die Bücher, die ich lesen will.
Das Display ist das wichtigste Element eines Geräts heutzutage. Und so schließt sich der Kreis, denn worüber ich mich freue, werden die Gamer, Rezepte-Sammler, Mediathek-Gucker genau so positiv empfinden wie ich. Dass der Rest stimmt, darauf kann man sich bei Apple in der Regel verlassen. Bei Android leider immer noch nicht. Super-AMOLED, sd-Karten, HDMI-Ausgänge ohne nötigen Adapter, das problemlose Side-Loading von Apps und die ach so offene Architektur von Googles OS hin oder her.
http://de.engadget.com/2012/03/08/auf-ein-wort-das-neue-ipad-kommentar/
Das Leben in Nordkorea
26. Dez
Tim Thorer war in Nordkorea unterwegs und hat einen netten Bericht für den Springer Verlang verfasst. Es ist wirklich sehr interessant und lesenswert:
Wer als Tourist nach Nordkorea reist, muss sich um nichts Gedanken machen.
In der Tupolew der staatseigenen Fluggesellschaft „Air Koryo“ verteilen schweigsame Stewardessen Propagandamedien, damit man gleich weiß, wie toll das Reiseziel ist. Der Zoll passt auf lästige GPS-Geräte, Computer und Handys auf. Und der als Reiseleitung getarnte Geheimdienst wählt das Hotel, organisiert die Ausflüge, lässt einen pünktlich wecken und achtet darauf, dass man sich nicht verläuft.Wer schlau ist, lobt diese Art der Überwachung als sehr fortschrittlichen Vorteil. Wer noch schlauer ist, sagt dazu: einfach gar nix.
Die einzige Gegend, in der man sich selbst überlassen ist, ist das Hotelzimmer und der Weg von dort zum Bus. Mein Hotel: das „Yanggakdo“ auf der gleichnamigen Insel mitten im Fluss Taedong, der durch die Hauptstadt Pjöngjang fließt. Diese Insel-Lage hat für meine zwei Reiseleiter – Herr Kim und Frau Kim, nicht verwandt, nicht verschwägert – den Vorteil, dass ich ihnen nicht entwischen kann.
Aber das will ich auch nicht. Schlimm genug für sie, nicht zu wissen, dass ich BILD.de-Reporter bin. Dass ich hier zwar im Urlaub, aber natürlich auch im Dienst bin. Dass meine Fotokamera in Kinoqualität filmen kann. Dass ich mich als freischaffender Musiker ausgegeben habe, obwohl ich kein Instrument spiele – dass ich lügen musste, um die angeblich Demokratische Volksrepublik Korea zu sehen.
Ich will ihnen nicht entwischen. Die kontrollierten Ausflüge sind für mich das Spannende. Und nebenbei birgt das Hotel selbst ein großes Abenteuer: Das Geheimnis des fünften Stocks.Ich hatte schon vor der Reise im Internet davon gelesen. Im Aufzug ahne ich, dass das stimmen könnte: Das Yanggakdo hat keine fünfte Etage, zumindest keine offizielle, es gibt keinen Knopf dafür im Lift. Doch es soll die Etage angeblich trotzdem geben.
Ich weiß, ich werde sie finden. Und ich beschließe, den Gang am letzten Abend vor der Abreise zu machen. In Begleitung von sechs neugierigen Mitreisenden.
Was wir dann auch tun. Erster Versuch: Treppenhaus. Erkenntnis: Es gibt den fünften Stock, doch die Tür dorthin ist verriegelt. Zweiter Versuch: Personalaufzug. Klappt nicht sofort, weil der Personalaufzug voll ist und wir auf Koreanisch aus der Kabine gebrüllt werden.Im zweiten Anlauf klappt’s, der Lift ist leer. Die wagemutigen sieben sehen, was sie nicht sehen sollen.
Die Etage hat den gleichen Schnitt wie die Etagen der Hotelgäste. Doch es brennt so gut wie kein Licht. Die Decke ist unverputzt, Rohre liegen frei, ein paar nackte Glühbirnen. Wir biegen nach rechts, sehen Stahltüren statt Gästezimmer, aus einem Raum dringt Licht, das uns lockt.
Bevor wir einen Blick hinein werfen können, begrüßt uns ein Nordkoreaner im dunkelblauen Kim-Jong-Il-Anzug. Wir verstehen ihn nicht, doch natürlich fragt er sich und uns, was hier suchen, wie wir hierher gekommen sind. Er ist überrascht, das nutzen wir aus, sehen uns um, staunen über Propaganda-Wandgemälde im Zwielicht, über Stacheldraht, aufgemalten Stacheldraht.Ein Teil der Gruppe spricht mit dem Einheimischen, zwei von uns gehen in den Raum, aus dem Licht kommt. Wir nehmen alles auf Video auf, heimlich. Sehen Elektronik, Monitore, blinkende Regale, Schalter, vom Boden bis zur Decke.
Nur kurz, der entsetzte Nordkoreaner treibt uns aus diesem Zimmer. Wir tun so, als hätten wir uns verlaufen, wir dummen Touristen. Steigen in den Personalaufzug, fahren in unseren, den 31. Stock. Die Stimmung: zwischen Kinderstreich-Aufregung und ungläubigem Entsetzen.
Werden wir überwacht? Hört man uns im Hotelzimmer ab? Wieso diese aufwendigen Wandgemälde in diesem heruntergekommenen, düsteren Flur? War das echt? Hat die Kamera alles aufgenommen? Wir sehen uns den Film an. Immer wieder. Können kaum glauben, was wir gesehen haben – dass wir es gesehen haben.Wir haben die Abhörzentrale des nordkoreanischen Geheimdienstes im einzigen Luxushotel der Hauptstadt entdeckt.
Dann wird uns klar, dass unser Ausflug sicher längst gemeldet wurde. Und verschwinden in unseren Zimmern. Mit schnellem Herzschlag. Und keinem Grinsen im Gesicht.Planwirtschaft, wie üblich gescheitert, zu essen gibt’s nur 250 Gramm Reis pro Einwohner und Tag, das Volk hungert. Bizarrer Führerkult, ein Toter als amtierender Staatschef, dessen Sohn wohnt in Palästen. Behinderte dürfen nicht in Pjöngjang leben, wer den korrupten Parteikadern nicht gefällt, kommt ins Umerziehungslager und darf sich totarbeiten. Nennt sich ein Häftling selbst „Gefangener“, gibt’s fünf Jahre drauf auf den schleichenden Tod. Und generell: Sippenhaft. Scheißland.
Und doch so schön. Hätte ich nie gedacht. Eine Traumlandschaft, gelbgrüngrell wie ein Gemälde von van Gogh. Zwischendrin Menschen, die sich tatsächlich trauen, frech zu lachen – ich dachte, auch darauf stünde der Tod.Und doch so anders. Das Auge braucht eine Zeit, um zu sehen, was fehlt. Dann fallen die Wiederholungen auf.
Es gibt zum Beispiel keine dicken Nordkoreaner. Die einzigen Fetten sind zufälligerweise der „ewige Präsident Kim il-Sung“, der „geliebte Führer Kim Jong-il“ und der kommende Diktator Kim Jong-Un.
Wer „freiwillig“ zum Militär geht, trägt dunkelbraune Uniform – das sind eine Million Leute. Alle männlichen Zivilisten tragen Kim Jong-Ils Lieblingsoutfit: zu lange Hose plus Jacke mit Gummisaum, einfarbig in Hellbraun, Blau, Schwarz. Die weiblichen Zivilisten tragen entweder Business-Kostüm (dunkler Rock, helle Bluse) oder Festtagskostüm (bunt, seidig, züchtig).Wenn sie nicht gerade unter Beobachtung arbeiten oder sich in Busse, Straßen- oder U-Bahnen zwängen, tanzen die Nordkoreaner zu Ehren des Ewigen zu 3000en auf öffentlichen Plätzen und besuchen dessen unzählige Denkmäler.
Straßencafés, Shoppingmeilen oder Supermärkte besucht hingegen niemand. Was daran liegt, dass es keine gibt.
Doch manchmal sieht man Lächeln, Flirts, Zerstreuung. Wenigstens in der Woche der nationalen Feierlichkeiten. Da grillen und spielen Nordkoreaner in einem Park miteinander, veranstalten sogar Sackhüpfen!In der U-Bahn, 80 Meter unter der Erde, sehe ich sogar ganz Natürliches: Vor mir läuft ein Vater, seine kleine Tochter an der Hand. Sie hüpft, er zieht sie höher, sie glaubt sie fliegt – das machen Väter weltweit. Ich filme das. Er sieht mich nicht. Wahrscheinlich ist er deshalb so unbekümmert. Es bleibt bis zum Ende meiner Reise der einzige Moment mit offen gezeigter Liebe in diesem Land.
Was müssen die Leute für eine Angst haben vor uns.
FIFA 12 – Der Zidane Trick
23. Okt
Einer der nützlichsten spezial Moves gerade bei kniffligen 1:1 Situationen. Der Zidane Trick!
Einfach nur Lamas mit Hüten
17. Jul
Was muss man mehr dazu sagen ? Ich denke es spricht für sich …. Lamas mit Hüten
Der beste Soundtrack des Jahres geht in die 2. Runde – Tron Legacy: Reconfigured
09. Apr
Nach dem großen Erfolg des Daft Punk Soundtracks zum Blockbuster “TRON Legacy” lag es irgendwie, nahe eine Dance Remix Version aufzulegen.

http://itunes.apple.com/de/album/tron-legacy-reconfigured-remixes/id428624933
Mac: GeekTool Tutorial
08. Apr
Da ichs her oft gefragt werde wie ich auf meinem Mac die Uhrzeit und das Wetter in den Bildschrimhintergrund bekomme habe ich mal nach einem kleinen Tutorial für euch gesucht. Folgendes Video habe ich gefunden. Schaut es euch mal an. Ich denke anschließend lässt sich dies spielend leicht nachbauen.
